Sociocracy 3.0 (S3)

Wie kann eine sich entwickelnde Organisation flexibel genug bleiben um sich den an sie gestellten Herausforderungen zu stellen? Wie kann man dafür sorgen, dass die Personen aus der sie besteht sich mit ihr und ihren Zielen identifiziert?

Durch die richtigen Spielregeln!

Praktische und nachvollziehbare Ansätze hierfür bietet das alternative Organisationsprinzip Sociocracy 3.0 (S3).

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Geschichte

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Der Begriff Soziokratie (engl. Sociocracy) mag Ihnen fremd vorkommen, aber er ist älter als sie wahrscheinlich denken. Bereits im neunzehnten Jahrhundert wurde er von dem französischen Philosophen August Comte geprägt. Es war sein Modell für eine industrialisierte Gesellschaftsordnung. Wirklich mit Leben gefüllt wurde es Anfang des zwanzigsten Jahrhundert von Kees Boeke der es zusammen mit den Lehren der Quäker zu einem Organisationsprinzip für seine Schulen formte. In den siebziger Jahren kam dann Gerard Endenburg und entwickelte dies weiter zu einer Organisationsform für Unternehmen, die inzwischen gesetzlich in den Niederlanden anerkannt ist und um die sich verschiedene Beratungsunternehmen weltweit gebildet haben.

Die neueste Entwicklung ist Sociocracy 3.0 (S3), entwickelt von James Priest (UK) und Bernhard Bockelbrink (DE, http://evolvingcollaboration.com) und veröffentlicht unter der Creative Commons Lizenz und damit frei nutzbar für jeden.

Die Grundpfeiler

Konsent

Vorschläge für Entscheidungen werden automatisch angenommen, solange kein Beteiligter einen stichhaltigen Einwand vorbringen kann. Es gilt der Grundsatz „Good enough for now! Save enough to try!“.

Einwände sind Geschenke

Statt einen Einwand als störend yu betrachten wird der Blick auf die dahinterliegenden Fakten gerichtet. Jeder stichhaltige Einwand bietet die Chance sich weiterzuentwickeln wenn man ihn ernst nimmt. In S3 muss jeder Einwand gelöst werden, damit eine Entscheidung final getroffen werden kann.

Doppelte Verlinkung

Stehen zwei Teams miteinander in Verbindung senden beide jeweils einen Repräsentanten in das jeweils Andere. Jeder hat das gleiche Recht Vorschläge zu machen und Einwände vorzubringen. So fließt das Wissen und die Perpektive aller in die Entscheidungen ein.

Rollenverteilung durch Wahl

Statt Personen eine feste Position zuzuweisen, werden Rechte und Pflichten in Rollen gebündelt und über einen erweiterten Wahlprozess vom Team einer Person anvertraut.

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Wenn Sie mehr erfahren wollen, besuchen Sie die englischsprachige Seite http://sociocracy30.org von dem Kernteam um James und Bernhard.

Kontakt

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